Roy und Trudie

Projektbeschreibung

Der Genrefilm ist eine Kategorie, die in Deutschland bisher noch nicht sehr präsent ist. Andere Länder sind dem weit voraus. Der Film „Destroy Roy“ (AT), will diese Filmästhetik aufgreifen und weiterentwickeln und sie dem niedersächsischen Publikum vermitteln. Das Filmkollektiv sieht seine Möglichkeit darin, narrative Mittel des Genrefilms mit Arthaus-ästhetischen Mitteln zu kombinieren, die in Deutschland ein großes Publikum finden und so dem Publikum den Zugang zum Genrefilm erleichtern soll.

Die Regisseurin Hanna Seidel ist zugleich auch Autorin. Sie hat bereits zwei Kurzfilme, Kill And Pray, Fay Wray und Liebe, Tod, Abendbrot im Rahmen der Filmausbildung bei Professor Uwe Schrader an der Universität Hildesheim realisiert. Diese Filme sind bei mehreren Veranstaltungen in Hildesheim und Umgebung gezeigt worden, wie zum Beispiel dem Thega Filmpalast, der Universität Hildesheim und in Hannover bei dem „Up and coming“ international Filmfestival. Zudem liefen die Filme auch auf großen nationalen Filmfestivals, wie dem Landshuter Kurzfilmfestival oder der Genrenale in Berlin. Nach den universitären Produktionen, will das Filmteam mit „Destroy Roy“ (AT) nun einen aufwändigeren Film, abgekoppelt von der Universität Hildesheim drehen, was einer höheren Finanzierung bedarf. Die Finanzierung von „Destroy Roy“ (AT) soll über private und privatwirtschaftliche Sponsoren sowie über private, öffentliche und staatliche Produktionsförderungen erfolgen. Die Dreharbeiten sollen vom 09. – 11. Mai 2014, die Postproduktion in den Folgemonaten stattfinden.

Die Erzählung vom Kameramann Roy, der eine romantische Beziehung zu seiner Filmkamera Trudie hat, will das von Hanna Seidel neugegründete Hildesheimer Filmkollektiv „Film Fatale“ im Sommer 2014 realisieren. Das Filmkollektiv „Film Fatale“ besteht aus Hildesheimer Studierenden und bereits berufstätigen Filmschaffenden.

Mit „Destroy Roy“ (AT) und Hanna Seidels vorherigen Filmen, sollen nicht nur Studenten angesprochen werden, sondern auch der außeruniversitäre Kontext. Hierfür organisieren wir eine Filmvorführung im Thega Filmpalast in Hildesheim im November 2014. Es wird eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Medien wie zum Beispiel dem Radiosender „Tonkuhle“ und der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“ geben. Außerdem werden Flyer und Plakate in der ganzen Stadt verteilt. Bei dieser Filmvorführung wird nicht nur das gesamte Filmteam anwesend sein, sondern auch einige Gäste, wie eine deutsche Diplompsychologin und ein Vertreter des „Neuen Deutschen Genrefilms“. So wird es nicht nur einen Einblick in die Arbeit am Set geben, sondern auch eine thematische, wie auch inhaltliche Durchleuchtung.

Des Weiteren wird eine Veröffentlichung in der Genrefilm-Zeitschrift „Deadline“ und die Teilnahme an internationalen Filmfestivals mithilfe der Kurzfilmagentur „Aug und Ohr“ aus Berlin geplant, um im nationalen und internationalen Raum das Interesse an dem Film zu wecken. Angestrebt ist auch die Teilnahme am Kurzfilmprogramm in Cannes, in dem auch schon andere Filme von „Aug und Ohr“ liefen.